Selbstverständlich Selbstbestimmt

  • Ein moderner Familienroman um Selbstbestimmung, Frauenrechte und Gleichberechtigung
  • Ein Beitrag zur deutschen Debatte um das Recht auf Abtreibung/Schwangerschaftsabbruch

„Wer denkt, dass das Thema schon längst geregelt sei, hat viele Entwicklungen der letzten Jahre verschlafen. Die Versorgungslage wird schwieriger, die bürokratischen Hürden erscheinen vielen Betroffenen längst als unzeitgemäß und wie man im Ausland sieht, gibt es die rückwärtsgerichtete Tendenz, Abtreibungen außer bei Vergewaltigung und Gesundheitsgefährdung der Mutter verbieten zu wollen. Vom Recht auf sexuelle Selbstbestimmung wäre dann nicht mehr viel übrig. Umso wichtiger scheint es mir, empathisch und interessiert aufeinanderzuzugehen, sich über Erfahrungen auszutauschen und endlich das generelle Misstrauen gegenüber Frauen und ihren freien Entscheidungen zu überwinden.“

Autorin Alicia Hartung auf einer Lesung ihres Romans "Selbstverständlich Selbstbestimmt"; das Bild funktioniert als Link zu Youtube
Link zum Video auf Youtube © privat

Triggerwarnungen:

  • Schwangerschaftsabbruch als grundlegendes Thema des Romans
  • Fehlgeburt S. 9-12, S. 139, S. 220-222, S. 229
  • Blut und Leiche S. 176

Rezensionen von Leserinnen und Lesern

„Das Buch zeigt auf eine sehr realistische Art, wie schwierig es in Deutschland sein kann, eine Entscheidung durchzubringen, die gar nicht mal so schwierig für einen selbst erscheint. Tagtäglich werden durch den § 218 StGB und die Gesellschaft ungewollt Schwangeren Steine in den Weg gelegt, so wie Laura es auch erleben muss. Sehr gelungen fand ich das generationsübergreifende Trauma, das sich in verschiedenen Reaktionen zeigt: Wut, Adultismus, aber auch Ermutigung zur eigenen, selbstbestimmten Entscheidung. Und es zeigt: Abbrüche sind gar nicht so selten, wie man annehmen mag - sie sind alltäglich und alle von uns kennen jemanden, der*die einen Abbruch hatte oder haben wird. Der Roman wirkt sehr durchdacht, das Thema super recherchiert, so dass er neben dem Lese"genuss" auch als Informationsquelle für ungewollt Schwangere dienen könnte. Ein rundum gelungener Roman.“
Dominique Wagner
Pro-Choice-Aktivistin
„Dieses Buch hat mich begeistert!! INHALT: Laura (26) ist eine selbstbewusste Protagonistin, die genau weiß, was sie will. Und, was sie nicht will: momentan Mutter zu werden. Als sie ungeplant schwanger wird und abtreiben möchte, hat sie sich durch einen Dschungel an Bürokratie und verbaler Abwertung zu kämpfen. Auch Menschen, die ihr nahestehen, scheinen sie plötzlich nicht mehr zu respektieren. Anstatt ihre selbstbestimmte Entscheidung zu würdigen, ist ihr Umfeld großteils darauf aus, ihr ungeborenes Kind doch noch zu retten und Laura von ihrem Plan abzuhalten. Ich liebte es, wie die Autorin die Figuren kämpfen lässt. Laura kommt das Glück, für das sie sich selbst entscheidet, nicht einfach zugeflogen – im Gegenteil: Sie muss viele Hürden überwinden, sie zweifelt zwischendrin, stellt ihre eigene Motivation infrage. Dennoch finde ich es sympathisch, dass sie anderen gegenüber respektvoll bleibt und ihre Sichtweisen aufzeigt ohne anzugreifen. Für mich eine Prota mit einer sehr reifen Haltung, auf die ich insbesondere was ihren mutigen Einsatz um ihre Familie betrifft, aufschauen kann. So scheut sie keine Auseinandersetzung, lässt ihre Lieblingsmenschen nicht einfach links liegen, obwohl sie anderer Meinung sind und sich alles andere als unterstützend zeigen. Aus Liebe zu ihnen stellt sie sich sämtlichen Unannehmlichkeiten – so intensiv, dass auch alte Familiengeheimnisse an die Oberfläche kommen. Das Beste: Ich mochte Laura und bin begeistert von dem Buch, obwohl ich ihre persönlichen Ansichten/Wertvorstellungen durchweg nicht geteilt habe. Tatsächlich stand ich eher ein bisschen auf der Seite der Antagonisten, haha. Ich wäre zeitweise am liebsten ins Buch gesprungen, um ein Gespräch mit Laura zu führen – ein konstruktives, nicht so hitziges wie zeitweise im Buch, versteht sich. UND WEITER … Zudem fand ich den Schreibstil unglaublich professionell aufbereitet – die auktoriale Erzählperspektive passt prima, sodass ich mich als Leserin gut in sämtliche Personen hineinversetzen konnte. FAZIT: Ein Buch, das mich definitiv aufgerüttelt hat und mich noch eine Zeit beschäftigen wird. Hier kommt noch mein Lieblingssatz: ‚Schmerz entstand dann, wenn man nicht auf die innere Stimme hörte. Es hinterließ eine wunde Stelle, die sich immer wieder rieb und aufriss, um einen daran zu erinnern, dass man es doch besser gewusst hatte.‘“​
„Sehr informativ und spannend geschrieben. Das Buch zeigt, dass die Dinge des Lebens komplex sind und Entscheidungen Teil unseres Weges sind.“

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Foto der Autorin Alicia Hartung im rot-schwarzen Kleid draußen im Park
© Franziska Hauser

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